Der Zweibrücker Herzogssaal ist zweifelos ein besonderer Rahmen, der entsprechend besonderen Anlässen vorbehalten bleibt. Am Mittwoch, 13. März gab es einen solchen Anlass: Die Vereinigte Turnerschaft wurde vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und der Deutschen Krebshilfe für einen zweiten Platz , beim bundesweiten Vereinswettbewerb „Bewegung gegen Krebs“ geehrt. Der letztjährige Aktionstag „Sport für Menschen mit Krebs“, der vom größten Zweibrücker Verein gemeinsam mit der Neurochirurgischen Klinik der Uni-Klinik /Homburg Saar veranstaltet wurde, überzeugte die Initiatoren des Wettbewerbs.

Die VTZ-Vorsitzende Gisela Alt zitierte in ihrer Rede Mark Twain. Der Mann, der sich Tom Saywer und Huckleberry Finn ausgedacht hat, sagte mal sinngemäß, dass man mit Kummer alleine fertig werden könne. Freude jedoch, müsse man mit anderen teilen. Die rund 50 Personen im Herzogssaal , freuten sich gemeinsam mit der Stadtspitze über die Anerkennung, die die Vereinigte Turnerschaft für ihren Aktionstag erfahren hat. „Danke den Teilnehmern, Trainern und Organisatoren, die ehrenamtlich mitgeholfen haben, diesen Aktionstag zu einem Erfolg zu machen“, sagte Alt und schloss in ihren Dank auch die Sponsoren ein, die den Tag bereitwillig unterstützt hatten. Professor Dr. med. Joachim Oertel, der Leiter der Neurochirurgischen Klinik Homburg lobte erstmal den tollen Rahmen der Veranstaltung. Er habe eher mit einem üblichen Gutscheinübergabe-Foto-Termin gerechnet. Dann kam er zum Thema „Es hat sich in den Jahren viel getan“, sagte er zur Entwicklung in der Krebsforschung und -therapie. Eine Krebs-Diagnose sei einschneidend, bringe die ganze Lebensplanung durcheinander. Ein geheilter Patient sei der Idealfall, aber eben nicht die Regel.“ Mit sportlicher Betätigung, wie sie die Vereinigte Turnerschaft anbiete, könne man aber die Lebensqualität der Erkrankten erhöhen. „Sport kann da viel leisten“, so Oertel. Seine Kollegin an der Universitätsklinik, Steffi Urbschat habe Brücken zwischen Klinik und Verein gebaut, das erfreuliche Ergebnis sei die gute Zusammenarbeit beim Aktionstag gewesen. „Der Preis ist die Krönung“, so Oertel.

Was am 9. Juni vergangenen Jahres zwischen 10 und 16 Uhr in der Festhalle los war, veranlasste auch Christopher Büttner vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) zu lobenden Worten. „Mit der Zusammenarbeit wurde sogar eine Bundesländergrenze überschritten“, stellte er fest, im organisierten Sport sei das gar nicht so einfach. Das Miteinander von Verein und Uniklinik zur Organisation des Aktionstags sei vorbildhaft gewesen, und das, nach 2015 ja schon zum zweiten Mal.

Büttner wies auch darauf hin, dass die VTZ bei „Sterne des Sports“ ebenfalls auf vorderen Rängen gelandet ist. Für den Warengutschein in Höhe von 2500 Euro könne der Verein jetzt im Sportfachhandel neues Material anschaffen. „Wenn der Gutschein aufgebraucht ist, melden Sie sich für den nächsten Wettbewerb an“, so Büttner. Und Winfried Schüller als Vertreter der Deutschen Krebshilfe sagte: „Wir wissen es sehr zu schätzen, was Sie hier leisten.“ /Thomas Brunner

   

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